08.03.10

Ohne Mikrofinanz keine Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern

„Kleinstkredite verhelfen den Menschen in Entwicklungsländern zu mehr Selbstständigkeit. Trotz der vergleichsweise hohen Zinsen ist diese Art der Finanzierung nach Ansicht von Dr. Bernd Balkenhol, Leiter der Abteilung „Social Finance“ bei der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), ein unverzichtbares Instrument, um Armut nachhaltig zu bekämpfen.“

Unter dem Motto „Welt im Wandel – die vergessenen Milliarden“ veranstaltet die Münchener Rück Stiftung Dialogforen, die die Zukunftsperspektiven der internationalen Entwicklungspolitik beleuchten. Dr. Balkenhol äußerte sich auf dieser Veranstaltung sehr positiv über die Chancen, mit Mikrofinanz einen Beitrag zur Entwicklungshilfe leisten zu können. Dabei sieht er auch die Chance, mit Mikrofinanz gesellschaftliche Veränderungsprozesse zu fördern: „Mikrofinanz alleine wird keine strukturelle Veränderung der Machtverhältnisse in den Entwicklungsländern herbeiführen. Verbunden mit anderen Instrumenten kann sie aber eine befreiende Wirkung entfalten“

 

Weitere Informationen zu der Veranstaltungsreihe und dem Vortrag von Herrn Dr. Balkenhol finden Sie unter folgendem Link.


 
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